5 NP Anina Vargas Rio Cuaya

Der Aniana Vargas Nationalpark liegt am Fuße der Sierra de Yamasá, westlich der Stadt Cotuí und schließt Erhebungen von bis zu 900 m ein.

Parque Nacional Anina VargasDieser Nationalpark wurde zu einem großen Teil zum Schutz von 21 Höhlen und Kalksteinunterstände, die eine hohe Vielfalt an vorspanischen Felszeichnungen und Piktogramme aufweisen, geschaffen.

Der Name dieses Schutzgebiet ist eine Hommage an Aniana Vargas, einer Anti-Trujillo Kämpferin aus der "Bewegung 14. Juni" und eine aktive Verteidigerin der Umwelt und der "Campesino" Landwirte, die im Jahr 2002 verstarb.

Der Aniana Vargas Nationalpark ist ein 118,6 km² großes Naturschutzgebiet, das zum Schutz und der Erhaltung eines der Gebiete mit der höchsten aufgezeichneten Konzentration an Höhlenmalereien und Felsmalereien in der Karibik, das auch als der "größte Tempel der Insel für Taino-Kunst" bezeichnet wird, geschaffen.

Die Berge in den Bereichen des Primärwaldes, sind mit unzähligen Höhlen übersät, die immer noch in einwandfreiem Zustand erhalten sind. Es handelt sich dabei sicherlich um einen der interessantesten Nationalparks in der Karibik, in dem bereits 21 Höhlen dokumentiert sind, deren Felswände nicht weniger als 435 Petroglyphen und 711 und vorspanischen Felsmalereien aufweisen.

Ebenso in diesem Park geschützt sind die Feuchtwälder, die den als "Presa de Hatillo" bekannten Damm, den größten künstlichen Wasserspeicher im Land, umgeben. Neben seiner Bedeutung als ein Ort voll von wichtigen kulturellen Ressourcen der Felskunst, präsentiert der Bereich eine interessante Artenvielfalt, die sich im Regenwald-Ökosystem entwickelt hat.

Hatillo ReservoirDer See und Damm Hatillo

Am westlichen Ende von Sánchez Ramírez dreht sich alles um den See von Hatillo. Gemeinsam genutzt von den Städten Cotuí und La Mata, ist er der größte künstliche See des Landes.

Die 30 Kilometer machen ihn zum größten Frischwasserreservoir in der Karibik und trotz der Drohungen durch Wasserverschmutzung bleibt er einer der am meisten besuchten Orte. Der Damm wurde zwischen 1977 und 1984, 4 Meilen südwestlich von Cotuí gebaut, um das Wasser des Flusses Yuna aufzustauen. Sein Reservoir hat eine Wassermenge von 710 Millionen Kubikmetern und der Deich misst 1.800 Meter.

Parque Nacional Anina VargasDie Guácaras

Zusammen bilden sie das größte Höhlensystem im Land, nicht nur wegen seiner Fülle und ursprünglichen, labyrinthartigen Formen, sondern weil sie die größte Konzentration von Felsmalereien auf der Insel aufweisen. Zu finden sind sie in den Gemeinden der Sierra Prieta, Comedero, Caballero und Hernando Alonso, die sich alle im Westen der Provinz befinden.

Beim Betreten der Höhlen schweift der Blick über die von der Natur geschaffenen Felsen und die Schriftzeichen in den geformten Labyrinthen, von denen sich viele auf archäologischen Niederschlagskalender der Taino beziehen, die Petroglyphen und Hunderte von Gemälden, die von der Lebensweise der ersten Bewohner der Insel wie auch den erzählen Tiere sowie anderen Details die schwer zu identifizieren sind.

Höhlenzeichnungen in der Cueva Hoyo de SanabeIn der Hoyo de Sanabe, in den Hügeln von Peñón de la Sabana im Nordosten des Haitillo-Sees gelegen, wurden an den Wänden rund 300 Wandmalereien registriert. Die Höhle wurde in den späten 70er Jahren durch den Forscher Pagán Perdomo entdeckt.

Den See Hatillo entlang, den Berg hinauf zu gehen und dann nach unten zu steigen, fast 200 Meter lange um die unterirdische Stadt zu erkunden, ist eine angenehme ökotouristische Herausforderung.

Die Sierra Prieta sind leicht zugänglich, weil viele der Eingänge aus Natursteinwänden gebildet sind. In einer der Guácaras von Hernando Alonso, ist die Hauptattraktion die "Skulptur" einer Jungfrau, deren Entdeckung ein Abenteuer ist.

 

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