Cueva de Pomier San Cristobal

Die Höhlen, oder wie man sie hierzulande nennt, Cuevas de Borbón, besser bekannt auch als Cuevas del Pomier sind ein wahres Kunstwerk von Natur und Mensch mit beeindruckendem Ausmass,

Hoehlenmalereien in der Cueva de Pomier San Cristobal Viel beeindruckender jedoch dürfte die historische Bedeutung dieser rund 55 Höhlen sein, welche in den Antillen wohl einzigartig sind.

Die Höhlen wurden sehr lange Zeit ignoriert und auch von Vandalen heimgesucht und lange Zeit wurde in den Höhlen auch Kalkstein abgebaut und diese gar als Minen umfunktioniert. So wurde leider vieles zerstört oder durch den Mineraleinabbau gänzlich abgetragen.

Heute weiss man es besser, diese Höhlen dürften die wichtigsten Höhlenmalereien der Welt enthalten und auch Knochenfunde von Faultieren aus prähistorischer Zeit liessen Archäologen wach werden und vor allem die Familie Corporán kämpfte mit Erfolg dafür, dass diese Höhlen für die Nachwelt geschützt und auch zugänglich gemacht werden. Insbesondere ist hier wohl Magino Corporán Lorenzo zu erwähnen, welcher beinahe 50 Jahre für den Erhalt dieses wichtigen Kulturgutes kämpfte und den Schutz und die Zugänglichkeit dieser Höhlen schlussendlich bewirkte.

Die Höhlen erstrecken sich über rund 4 Quadratkilometer und einer Höhe zwischen 160 und 350 Meter über dem Meeresspiegel und bis zu 1.000 Meter unter dem Niveau. An die geschätzt 6000 Höhlenmalereien und 500 Stiche welche weit über 2000 Jahre alt sind, sind hier in vielfältigster Form zu finden – unzählbare Bilder der langen Geschichte der Ureinwohner – meist Tainos, erzählen von Ihrem Leben und Werken.

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 Eindrucksvolle Fotos aus den Höhlen finden Sie auch in unserer Galerie

Forscher aus dem In- und Ausland setzten sich für den Schutz dieser Höhlen ein, welche nun unter dem Präsidenten Danilo Medina Anfangs 2015 unter Nationalen Schutz gestellt wurden und Namhafte Organisationen setzen sich dafür ein, die Höhlen zu einem UNESCO Weltkulturerbe erklären zu lassen.

Auch Menschen mitBehinderung koennen die Cueva de Pomier San Cristobal besuchenEinige Höhlen haben gelitten – aber in letzter Zeit wurde viel unternommen um einen grossen Teil auch für alle, auch auf Rollstuhl angewiesene Besucher zugänglich zu machen

Pomier kommt aus dem französischen – Pommes. Eingeführt durch die ersten französischen Ansiedler hier, welche die Stachelannone (Annona muricata) dort vorfanden und diese einfachheitshalber als Äpfel und die Gegend als Apfelgarten – Pomier bezeichneten. Die Ortschaft liegt rund 8 Kilometer in nördlicher Richtung landeinwärts von San Cristobal.

Die Zufahrt ist allerdings immer noch etwas sehr rustikal – führt an den unübersehbaren Abbaugebieten von Dominicana de Cales S.A. Vorbei – darum fragt man am besten nach den Minen von Dominicana. Dass hier immer wieder Lastwagen kreuzen, sollte man, wenn man selbst hin fährt, auf der eher schmalen Zufahrt einberechnen.

Informationen zu den Höhlen erhalten Sie bei
Centro Comunal del Pomier
Valle María Lorenzo No. 35,
Sección Borbón, El Pomier, San Cristóbal, República Dominicana.
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: +1 809-354-5900

 


Sehr ausführliche Informationen in spanisch finden Sie in dem Artikel "Proyecto Cuevas del Pomier. “Capital prehistórica de las Antillas”

Ein lesenswerter, lebendiger Bericht eines Besuchs der Höhlen von Phil Klever aus dem Jahr 2011 finden Sie hier – auch wenn nicht mehr gerade zeitgerecht doch ein herrlicher Bericht wie man in diesem Land auch auf Entdeckungstouren gehen kann.
Ausflug zu den Höhlen des Reserva Antropológica El Pomier (Cuevas El Pomier) in San Cristóbal

Die Videos zeigen die Einzigartigkeit der Cuevas Pomier

Zugänglich auch für Menschen im Rollstuhl

Weitere Videos finden Sie hier

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