Raoul Peck I am not your negro

Der in Haiti geborene Filmemacher Raoul Peck hat mit seinem Dokumentarfilm "I Am Not Your Negro" ein fantastisches Jahr in der Welt des Kinos gehabt.

Raoul Peck - Haitianischer Regisseur Filmemacher Die Los Angeles Film Critics Association (LAFCA) hat die James Baldwin-Dokumentation, die er geschrieben und bei der Peck Regie geführt hat, zur Besten Dokumentation des Jahres gewählt!

Die Jury der Los Angeles Critics Association, welche die Preisträger wählt setzt sich aus den besten Kino-Kritikern der Welt zusammen. Einige Experten sehen die Auswahl der Los Angeles Film Critics Association als einen Indikator für Oscar-Gewinner! Wird auch Raoul Peck einen Oscar gewinnen?

Und wenn man schon über diese Dokumentation spricht, sollte auch erwähnt werden, dass die britischen und nordamerikanischen Rechte an der Dokumentation schon verkauft wurden, während der Film noch auf dem Filmfestival gespielt wurde, ebenso wie Pecks letzter Dokumentarfilm "Fatal Assistance - Tödliche Hilfe", sein kritischer Blick auf die Wirksamkeit internationaler Hilfe während der Nachwirkungen des Erdbebens 2010 in Haiti.

Zu den jüngsten Filmen unter der Regie von Raoul Peck gehören der Spielfilm Mord in Pacot (Originaltitel: Meurtre à Pacot) in dem Peck den fundamentalen Fragen nach Verantwortung und Gerechtigkeit auf den Grund geht, die sich der haitianischen Gesellschaft seit der Überwindung der Diktatur stellen sowie das Drama "Der junge Karl Marx" über die frühen Jahre von Karl Marx, Friedrich Engels und Jenny Marx, zwischen Paris, Brüssel und London (Kinostart März 2017).

Filmszene aus Raoul Pecks Dokumentation I AM NOT YOUR NEGRODer Dokumentarfilm "I Am Not Your Negro" basiert auf dem unvollendeten Manuskript "Remember This House" des afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin, (1924-1987). Peck rekonstruiert das Buch und erforscht die Geschichte der Rassenbeziehungen in den Vereinigten Staaten durch Baldwins Erinnerungen an Bürgerrechtler Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King, Jr..

Peck bringt Baldwins Worte, der interessiert war an den wiederkehrenden Rassenproblemen in den Vereinigten Staaten und den Szenen von Unruhen der letzten Jahre weil immer wieder Schwarze ohne wirkliche Rechtfertigung durch Ordnungskräfte oder Polizeibeamte getötet wurden, auf die Leinwand. In der Originalversion des Films wird die Stimme von Samuel Jackson zu hören sein, Joey Starr spricht die französische Version.

Die offizielle Preisverleihung der LAFCA wird Mitte Januar stattfinden und Raoul Pecks Dokumentarfilm wird ab Februar 2017 in den Kinos gezeigt werden.

Einen kleinen Vorgeschmack bietet der Trailer der Dokumentation

Der Hollywood Reporter (THR) führte ein Interview mit Raoul Peck und einer Gruppe von Kinoexperten und Analysten. Peck sprach über die Wichtigkeit, sich auf James Baldwins Worte zu verlassen, um diesen Dokumentarfilm zu schaffen. Er spricht auch darüber, wie er auf dem Weg war Ingenieur zur werden, nur sich um später in seiner Karriere dem Film zuzuwenden. Seine Leidenschaft für das Werk von James Baldwin und seine Entschlossenheit, ihn gut zu vertreten, ist so offensichtlich. Schauen Sie sich das Video unten an!

Photo Credits: Magnolia Pictures

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