billini krankenhausDominikanische Republik - Im Padre-Billini-Krankenhaus in Santo Domingo wurden im vergangenen Jahr Hämophiliepatienten auf Hepatitis C untersucht. Die Suche ergab, dass 9% der erwachsenen Patienten mit Hämophilie an Hepatitis C leiden.

Hämophilie auch Bluterkrankheit genannt, ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Blut aus Wunden gerinnt nicht oder nur langsam. Häufig kommt es auch zu spontanen Blutungen, die ohne sichtbare Wunden auftreten. (Quelle Wikipedia )

Von diesen Personen wurden einige mit Bluttransfusionen und der Verwendung kontaminierter Gerinnungsmittel in den achtziger Jahren infisziert. Im Padre-Billini-Krankenhaus wurden 35 Patienten mit Hepatits C festgestellt. Sie erhielten die Möglichkeit an einem Programm teilzunehmen, welches von der Hämophilie-Unterstützungsstiftung und dem Padre-Billini-Krankenhaus entwickelt wurde. Das Programm, so erklärten sie, zielt darauf ab, Patienten mit Hämophilie (Gerinnungsstörung), die von Hepatitis C betroffen sind, eine Behandlung zukommen zu lassen, um Komplikationen wie Zirrhose, Leberkrebs oder andere Erkrankungen zu vermeiden.

Die relativ hohen Kosten dieser Behandlung von mehr als 4000 Dollar pro Person, wird durch das Gesundheitsministerium gedeckt. Dr. Taveras erklärte, dass dieses Programm eine große Hoffnung für die Patienten gewesen sei, die aus Kostengründen nicht behandelt werden konnten oder gar nicht wussten, dass sie dieses Virus hatten, weil Hepatitis C eine „stumme“ Krankheit ist. 9 Patienten begannen die Behandlung umgehend, bei 22 Personen stehe die Behandlung noch aus. Bei 3 Personen sei das Virus eliminiert worden und mussten nicht behandelt werden laut Bericht vom Krankenhaus.

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