KindesmissbrauchDominikanische Republik - Ein Horrorszenario für jedes Kind – vom eigenen Vater sexuell missbraucht zu werden. In dem vorliegenden Fall gleich über mehrere Jahre hinweg. Der 51 Jährige Schreiner M.M in Santo Domingo wohnend, wurde nun vom 2. Schiedsgericht der Provinz Santo Domingo zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Das Gericht erachtete es als erwiesen, dass der Vater von 4 Kindern seine Tochter ab dem 4. bis zu ihrem 17. Lebensjahr mehrfach sexuell vergewaltigt und missbraucht hat. Ausserdem hat er drei weitere Kinder im Alter von 11, 13 und 16 Jahren körperlich und psychisch misshandelt.

Der nun Verurteilte verbot in dieser Zeit dem Mädchen auch das Haus mit seiner Stiefmutter zu verlassen. Es durfte auch nicht mit seinen Brüdern reden. So sollte wohl vermieden werden das der sexuelle Missbrauch über Jahre hinweg unentdeckt bleibt. Leider mit Erfolg. Widersetzte sich das Mädchen den Anweisungen des Vaters oder war ihm nicht gefügig, wurde es mit Schlägen unterschiedlichster Art bestraft. Selbst das Gericht konnte das Entsetzen und die Abscheu vor solch widerwärtigem Verhalten nicht verbergen.

Laut den vorliegenden Berichten, wurde das Mädchen auch schwanger. Als der Vater dies bemerkte zwang es das Kind eine Substanz einzunehmen welcher die Abtreibung auslöste. Analsex, Oralsex usw. und dies mehrfach pro Woche – all dies forderte er von seiner eigenen Tochter bereits schon ab frühstem Kindesalter. Das es dabei mehrfach zu blutigen Verletzungen kam, interessierte M.M so wenig wie den psychischen enormen Schaden den er verursachte.

Die nun 18 Jahre junge Frau befürchtete über Jahre das der Täter Sie oder ein Familienmitglied gar umbringen würde, sollte Sie jemandem etwas erzählen. Er habe Ihr auch mehrfach damit gedroht. "Er hat mir gedroht, dass er meine anderen Brüder, meine Mutter und meine Stiefmutter umbringen würde", sagte die misshandelte Frau aus.

Laut Ihren Angaben kam es im Juni 2015 das letzte Mal zum Missbrauch der damals 16-jährigen Tochter. Sie wurde zum Oralsex gezwungen und danach musste Sie sich entkleiden damit er in Sie eindringen konnte. Sollte Sie jemals jemandem etwas verraten würde er Sie und die Stiefmutter umbringen. Das misshandelte Mädchen lebte ab da bei ihrer Mutter, verbarg jedoch lange Zeit den sexuellen Missbrauch, den ihr Vater begangen hatte. Aus Angst, dass er ihre Brüder und andere töten würde, wie er es gedroht hatte.Misshandlung

Erst im August 2017, schlossen sich die Mutter der Vergewaltigten, ihre drei Kinder und der heutige Partner der Angeklagten zusammen, um den Täter anzuzeigen. Die forensisch-medizinischen Analysen, welche daraufhin vorgenommen wurden, konnten die alte Entjungferung und das Vorhandensein einer möglichen Abtreibung nachweisen. Mehrere Vernarbungen wurden registriert. Eine psychologische Analyse der anderen drei Kinder, bewiesen die Existenz von körperlichem und psychischem Missbrauch.

Am 18. August 2017 wurde der Täter verhaftet und vom Richter zur Sicherungsverwahrung bis zur definitiven Verhängung eines Urteils in das Gefängnis eingewiesen. Nachdem der damalige Angeklagte am 18. August 2017 verhaftet worden war, verurteilte ein Richter des Amtes für Justizbehörden der Provinz Santo Domingo ein Jahr der Sicherungsverwahrung als Zwangsmassnahme. Am Mittwoch, dem 27. März 2019, hat nun das Gericht, bestehend aus den Richtern Josefina Ubiera (Präsidentin), Marleny Altagracia Santos und Odania Lapaix Mejía (Mitglieder), den Angeklagten wegen der Gewalt und Inzest in der Familie, dem Missbrauch – also wegen Verstoss gegen mehrere Gesetzesartikel zu 20 Jahren Haft verurteilt. Die verurteilte Person wird im Nationalen Gefängnis La Victoria die Haft verbringen müssen.

Der Vertreter der Anklage, Santos Escolástico brachte Zeugnisse, Befunde von Sachverständigen, sämtliche Beweise vor, welche die Schuld des Täters belegten. Das Gericht verhängte zudem die Zahlung einer Million Pesos zugunsten der Opfer als Zivilkläger und 200 Tausend Pesos Geldbusse zugunsten des Dominikanischen Staates.

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