aidsDominikanische Republik – Im regionalen Kinderspital Arturo Grullon in Santiago, ist man besorgt, über den hohen Anteil von an Aids erkrankten Kleinkindern. Zur Zeit seien 132 Säuglinge allein nur in Ihrem Spital registriert, welche mit Aids infiziert seien.

Lange Zeit habe man sich der Illusion hingegeben, dass man die Verbreitung von Aids in der Dominikanischen Republik gut unter Kontrolle habe. Die neuen Daten aus einem einzigen Kinderspital im Land, von welchen es Dutzende gibt, scheint eine andere Tendenz glaubhaft machen zu wollen.

132 Säuglinge sind an Aids erkrankt und in diesem Kinderspital registriert. Diese Immunschwächekrankheit sei bereits im Mutterleib übertragen worden. Was wiederum mindestens 132 Mütter bedeute, welche hier an Ihre Kinder Aids übertrugen, und an Ihre Partner übertragen haben oder von diesen angesteckt wurden.

Die Säuglinge seien aber nicht auf Verdacht hin Aids zu haben untersucht worden. Die Säuglinge wurden im Kinderspital auf Tuberkulose und weitere Krankheiten untersucht. Ein Test auf HIV sei in diesem Spital aber bei solchen Untersuchungen integriert.

Bei den Kindern handle es sich um 50 % Dominikanische und 50% Haitianische Kinder. Was kaum erstaunt ist auch hier im Bericht des Kinderspitals, dass man besonders die 50% von Haitianischen Kindern hervor gehoben hat und das dies ein Indiz für die hohe Aidsrate dieser Nation sei. Weitere internationale Indexe bestätigen ebenfalls, dass der Anteil an Aidsfällen in Haiti rund etwa doppelt so hoch sind wie in der Dominikanischen Republik.

Die verschiedenen Indexe arbeiten jedoch mit Schätzungen, da wirklich genaue Zahlen nicht vorliegen. Allgemein werde das Risiko von Aidsinfizierung in der Dominikanischen Republik und in Haiti stark vernachlässigt und Präventivmassnahmen würden kaum noch durchgeführt. Das Übertragungsrisiko bei Bluttransfusionen sei zudem noch viel zu hoch.

Die Behauptung das es immer mehr Säuglinge mit Aids in der Dominikanischen Republik gibt, dürfte auch der Tatsache zuzuordnen sein, dass immer mehr und bessere Untersuchungen gemacht werden. Allerdings besteht da noch ein sehr grosser Handlungsbedarf, da viele Kontrollen und Untersuche, besonders aber die Behandlungen sehr kostspielig sind ud sich der Grossteil der Bevölkerung dies gar nicht leisten könne.

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