Hurrikan Matthew - Haiti

Hurrikans und Erdbeben sind immer wieder ein Thema welches in den beiden Nachbarstaaten Haiti und der Dominikanische Republik zu negativen Erlebnissen und Schlagzeilen führt.

Region Port Salut nach dem Durchzug von Hurrikan MatthewViele davon könnten vermieden werden, wären die Politiker, Regierungen und auch die meisten Hilfsorganisationen nicht nur in erster Linie für die „Versickerung“ von Millionen von Dollars an
Spendengeldern und Entwicklungshilfe bemüht. Wären Gelder von Entwicklungshilfe zweckgebunden und auch kontrolliert.

Doch jedes Jahr fliessen Millionen Dollars so am eigentlichen Zweck, der Hilfe für das gebeutelte Volk und die bedürftigen Menschen vorbei, die dringend notwendigen Entwicklungen stranden in den Vorgärten von Funktionären, Regierungsmitgliedern und ach so Image bewussten Hilfsorganisationen, welche Unsummen verschlingen ohne wirklich etwas zu bewirken. Ein Hauptgrund warum viele dieser Negativschlagzeilen seit vielen Jahren in beiden Ländern auf der Insel Hispaniola kein Ende nehmen.Und nun sind die nächsten Schreckensszenarien und Bilder zu erwarten. Hurrikan Irma wurde zu einer Bedrohung in der Karibik.

1998 – beinahe zur gleichen Jahreszeit wie nun Hurrikan Irma die Dominikanische Republik und die umliegenden Inseln / Länder bedroht, traf ein Hurrikan die Karibikinsel Hispaniola: Georges.

Hurrikan Matthew hinterliess eine Spur der ZerstörungAuch dieser Hurrikan verursachte extreme Schäden, hinterliess rund eine halbe Million Menschen ohne Obdach und tötete mehrere hundert Menschen. Hurrikan Matthew und viele mehr, hinterliessen Chaos, Leid und elendige Verzweiflung. Und ganz so als wäre dies ein florierender Geschäftszweig, wiederholt sich dieses Trauerspiel alljährlich. Wohlverstanden in einer Zeit wo Hurrikans schon weit im Voraus schon beobachtet werden können, sichere Notunterkünfte und ein effizientes Vorwarnsystem mit einhergehenden Massnahmen kein Thema mehr wären, wenn man diese auch wirklich umsetzen würde.

Natürlich ist die Armut ein Hindernis, wenn es darum geht, solches Leid zu verhindern. Denn die ärmsten Bevölkerungsschichten leben in Hütten welche keinen Schutz bieten, können sich selber nicht in Sicherheit bringen, weil dazu meistens schon die geeigneten Schutzräume fehlen.

Nur das ist seit vielen Jahren so. Und eine Änderung ist nicht in Sicht. "Alle Jahre wieder", heisst dieses Trauerspiel welches auf dem Rücken der Bevölkerung und dem Grossteil vom Volk ausgetragen wird, dass sonst schon die Schattenseite vom sonnigen Karibikparadies leben und erleben muss.

Haiti Hurrikan Matthew hinterliess nichts als VerwuestungWie „gewünscht“, erscheinen so immer wieder verheerende Katastrophenbilder, kurbeln die Spendenfreudigkeit und die zugesprochenen Hilfsgelder an, nur um kurz darauf den Beleg zu erbringen, dass wieder nicht wirklich etwas unternommen wurde und man sich zurecht fragen muss, opfert man hier die weniger bemittelten Bevölkerungsschichten um selbst an die Mittel, sprich Gelder zu kommen?

Sehr wenige Organisationen, klar definierte Nichtregierungsorganisationen, setzen Spenden und Hilfsgüter wirklich ein, bewirken ihren Möglichkeiten entsprechend sehr viel – im Hinblick auf das gesamte Szenario auf der Insel ist dies aber oft leider nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Katastrophen als Kommerz, könnte man diese nicht vorhandene, scheinbar gewollte Misspolitik der Entwicklungshilfe und Bereicherung Vieler am Leid der Menschen nennen. Nicht nur hier in der Dominikanischen Republik und Haiti istdas so, dass ist klar. Doch ist das eine Beruhigung ?

Nur sind es wirklich nur die „bösen Grossen“, also die korrupten, sich selbst bereichernden Politiker, welche dem Volk lieber nehmen statt geben? Sind es die Hilfsorganisationen welche Unsummen in Administration und fragwürdige Machenschaften abzweigen und gar so oft das Elend in betrügerischer Weise ausnutzen um Ihre Ansicht von Geldverschwendung ausleben zu können?

Es sind nicht nur die.

Hurrikan Matthew hinterliess in Haiti nichts als ZerstoerungEs sind alle welche den falschen Organisationen spenden, noch mehr wohl alle die gar nichts tun und am schlimmsten solche die alles ignorieren und lapidar sich selbst beruhigen mit der Erkenntnis, man kann eh nichts tun. Einige sind vor einem Hurrikan usw. mehr besorgt darum, ob Ihr Liegestuhl am Pool nicht beschädigt werden könnte, als sich Gedanken zu machen um den Nachbarn in der Holzhütte mit Blechdach welche er nach dem Sturm nicht mehr als Nachbar haben wird.....

Hunderte von Kindern ohne Eltern und Zuhause übernachten in den Parks, irgendwo im Freien – Tausende und nochmal Tausende haben keine Chance auf dieser Insel jemals das Nötigste selbst zu erarbeiten und da wirken all die Luxuriösen Hotels – ebenfalls ausgerichtet um schnelles Geld zu machen – unbesehen vom Schaden an der Landschaft, Umwelt und vielem mehr, - genau so wie viele Villen und bewachte Anlagen mit ausländischen Touristen, Residenten und denen welche sich an diesem Katastrophenelend immer wieder bereichern – wie ein Brechreiz. Wie müssen sich wohl Menschen fühlen, wenn man genau weiss, man wird vergessen, man ist nur „Futter“ für die Medien und kann schon Morgen auf irgend einem Titelblatt als klagendes Opfer ungewollt nach Spenden schreien....

Entwicklung ist etwas anderes, spenden und helfen in vielen Fällen auch – es menschelt halt ...könnte man lapidar ausdrücken – auch im Paradies das es für viele leider nie sein wird – nie sein kann. Und Hurrikan Irma ist im Anzug – nächstes Elend – nächster Kommerz ? Wie lange noch ?

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